Statuten

§ 1 Name
1. Der Verein führt den Namen „Tennisklub IEV Tiroler Wasserkraft“ und hat seinen Sitz in Innsbruck. Er ist Mitglied des „Allgemeinen Sportverbandes Österreichs (ASVÖ)“ und des Tiroler Tennisverbandes.
Er ist in sportlichen und traditionellen Belangen Rechtsnachfolger der früher im Verband des Innsbrucker Eislaufvereines (gegründet 1883) angeführten Tennissektion.

2. Im Rahmen des modernen Sportbetriebes ist es notwendig, für die Aufbringung von Sportmitteln Sponsorverträge abzuschließen. Im Rahmen solcher Sponsor-Verträge ist es üblich, dass der Name des Sponsors in den Vereins-Namen mit aufgenommen wird bzw. dem Vereinsnamen hinzugefügt oder vorangestellt wird. Der Vorstand ist berechtigt, durch einfachen Vorstands-Beschluss gemäß allenfalls abgeschlossenen Sponsorverträgen dem Vereinsnamen Tennisklub IEV die Firmenbezeichnung des jeweiligen Sponsors anzufügen oder dem Vereinsnamen in sonstiger Form einzubauen. Es bleibt dem Vorstand überlassen, zu entscheiden, ob der Name des Sponsors dem Vereinsnamen vorangestellt, hintangestellt oder in sonstiger Weise, nach Zustimmung durch die Vereinsbehörde beigefügt wird.

3. Aufgrund der derzeit gültigen Sponsorvereinbarungen trägt der Verein den Namen „Tennisklub IEV Tiroler Wasserkraft“.

§ 2 Zweck
Zweck des Vereines ist es, seinen Mitgliedern die Ausübung des Tennissportes und verwandter Sportarten zu ermöglichen, den Tennissport zum allgemeinen Wohle zu fördern und zum Nutzen der Volksgesundheit zu pflegen.
Zum Zweck des Vereines gehört außerdem die Errichtung und Führung von Tennissportanlagen sowie der dazugehörigen gewerblichen Betriebe (Gastgewerbebetrieb, Handel und Reparatur von und mit Sportgeräten).
Der Verein selbst ist gemeinnützig und unpolitisch.

§ 3 Erreichung des Vereinszweckes
Die Erreichung des Vereinszweckes wird angestrebt insbesondere durch

a) Errichtung und Betrieb von Tennisanlagen
b) Abhaltung von sportlichen Veranstaltungen und Turnieren
c) Durchführung von Lehrkursen
d) Home page
e) Gegebenenfalls Herausgabe eines Informationsblattes, Publikationen
f) Anschaffung von Sportgeräten

Die materiellen Mittel des Vereins werden insbesondere aufgebracht durch:

a) Beitrittgebühren, Mitgliedsbeiträge und Spielgebühren
b) Einnahmen aus Veranstaltungen
c) Einnahmen aus Verpachtung und Vermietung
d) Einnahme aus Werbung
e) Spenden, Subventionen und Sponsoreinnahmen
f) Vermächtnisse
g) Erträge aus Publikationen
h) Vermögensverwaltung
i) Garderobengebühren

§ 4 Mitgliedschaft
Der Verein besteht aus

a) Ehrenpräsidenten
b) Ehrenmitgliedern
c) Vollmitgliedern
d) unterstützenden Mitgliedern
e) Jugendlichen

a) Ehemalige Präsidenten, die sich um das Bestehen und die Förderung des Ansehens des Tennisklubs IEV außerordentliche Verdienste erworben haben, können auf Antrag des Vorstandes durch die Generalversammlung durch einstimmigen Beschluss derselben zu Ehrenpräsidenten des Tennisklubs IEV ernannt werden.
Vorschläge für Ernennungen sind beim Vorstand schriftlich einzubringen und der Generalversammlung zur Abstimmung vorzulegen. Die Ehrenpräsidenten sind ermächtigt, an den ordentlichen und außerordentlichen Generalversammlungen mit Sitz und Stimme teilzunehmen und haben im Vorstand beratende Stimme.

b) Ehrenpräsidenten und Ehrenmitglieder sind Mitglieder, die sich um das Bestehen und die Förderung des Vereines besonders verdient gemacht haben und zwar entweder als Funktionär oder durch besonders sportliche Leistungen. Sie werden auf Antrag des Vorstandes durch die Generalversammlung gewählt. Sie haben volles Stimmrecht in der Generalversammlung. Sie sind von jeder Beitragsleistung befreit. Ehrenmitglieder sind berechtigt, das Vereinsabzeichen des im April 1959 neugegründeten Tennisklubs IEV mit einem goldenen Kranz versehen, zu tragen.

c) Vollmitglieder sind Mitglieder mit Jahres- (Saison-) Karten. Sie haben volles Stimmrecht bei der Generalversammlung.

d) Unterstützende Mitglieder sind Mitglieder, die nicht aktiv am Sportgeschehen teilnehmen. Sie haben kein Stimmrecht bei der Generalversammlung.

e) Jugendliche sind Mitglieder, die das 18. Lebensjahr noch nicht überschritten haben. Sie haben kein Stimmrecht bei der Generalversammlung.

Alle Mitglieder haben gleiche Rechte und Pflichten (mit Ausnahme des Stimmrechtes der Gruppen d) und e). Jedermann kann ohne Unterschied des Alters oder Geschlechtes Mitglied werden, für das Stimmrecht ist jedoch das vollendete 18. Lebensjahr neben der erfolgten vollen Bezahlung der Mitgliedsgebühren erforderlich. Das passive Wahlrecht ist an die Erreichung des Volljährigkeit gebunden.

Verdienten Mitgliedern, die dem Tennisklub IEV durch 20 Jahre hindurch angehört haben (wobei die Mitgliedschaft bei der Tennissektion des Innsbrucker Eislaufvereines vor 1959 mitzählt), oder Mitgliedern, die sich durch besondere sportliche oder andere Leistungen für den Klub verdient gemacht haben, kann nach einstimmigem Beschluss des Vorstandes anlässlich einer Generalversammlung die Ehrennadel verliehen werden. Sie besteht aus dem Vereinsabzeichen, versehen mit einem silbernen Kranz. Die vor 1959 durch die Tennissektion des Innsbrucker Eislaufvereines verliehenen Klubabzeichen mit goldenem Kranz gelten als vom Tennisklub IEV verliehene Ehrennadeln.

§ 5 Mitgliederaufnahme und Ausschluss
Die Aufnahme eines neuen Mitgliedes ist an die mehrheitliche Zustimmung des Vorstandes gebunden.
Über den Ausschluss eines Mitgliedes entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit.
Der Ausschluss eines Mitgliedes kann vom Vorstand nur aus wichtigen Gründen beschlossen werden.
Wichtige Gründe sind beispielsweise:

a) grobes Vergehen gegen das Statut und Beschlüsse der Vereinsorgane;
b) unehrenhaftes und anstößiges Benehmen inner- und außerhalb des Vereines;
c) Rückstand bei der Zahlung der Mitgliedsbeiträge trotz erfolgter schriftlicher Mahnung;
Gegen den Ausschluss ist innerhalb eines Monats nach Zustellung der schriftlichen Mitteilung eine Berufung an die Generalversammlung zulässig, bis zu deren Entscheidung die Mitgliedschaft ruht.

Die Aufnahme von Studenten und Jugendlichen (Schülern) kann vom Vorstand bei Bezahlung der Spielgebühren an das Sekretariat delegiert werden. Falls Studenten bzw. Schüler Vollmitglieder werden, ist ihnen die Aufnahmegebühr zu erlassen, sofern sie zumindest zwei Jahre Mitglieder als Studenten bzw. Schüler gewesen sind.

§ 6 Austritt aus dem Verein
Der Austritt eines Mitgliedes aus dem Verein erfolgt durch einfache schriftliche oder mündliche Mitteilung, wirkt bezüglich der Zahlung der Gebühren jedoch erst zum Ende des Vereinsjahres, während seine Rechte sofort erlöschen.

§ 7 Beiträge – Vereinsjahr
Die Mitglieder leisten den Mitgliedsbeitrag bzw. die Spielgebühren und sonstige Gebühren, deren Höhe und Termin jährlich vom Ausschuss festgesetzt wird.
Mitglieder, die ihre finanziellen Verpflichtungen dem Verein gegenüber nicht in den vom Vorstand festgesetzten Frist erfüllen, können unbeschadet der Verpflichtung zur Bezahlung des Rückstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden.
Das Vereinsjahr dauert vom 01. Jänner bis zum 31. Dezember eines jeden Jahres.

§ 8 Rechte der Mitglieder
Die Mitglieder haben das Recht zur Benützung der Sportanlagen und der Klubräume im Rahmen der vom Ausschuss herausgegebenen Haus- und Spielordnung. Sie haben gemäß § 4 unter den dort angegebenen Voraussetzungen das aktive und passive Wahlrecht in der Generalversammlung.

§ 9 Organe
Die Organe des Vereines sind

- der Vorstand
- die Generalversammlung
- die Kassenprüfer
- das Schiedsgericht
- der Disziplinarausschuss

Die Organe üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.

§ 10 Vorstand
Der Vorstand besteht aus:

- Präsident
- 1. Vizepräsident
- 2. Vizepräsident
- Kassier
- Schriftführer
- Referent für Planung und Betreuung der Anlage
- Seniorenreferent
- Sportwart
- Referentin Damen
- Referent/in für Presse und Öffentlichkeitsarbeit
- Vertreter des jeweiligen Hauptsponsors
- Beiratsvorsitzende(r)
- Ehrenpräsident(en)

Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vorstandes. Ihm obliegen alle Aufgaben, die nicht ausdrücklich der Generalversammlung (§ 12) zugewiesen sind.
Der Vorstand wird von der Generalversammlung auf 2 Jahre gewählt.

Bei der 1. Vorstandssitzung nach der Wahl hat der Vorstand eine Geschäftsordnung zu beschließen, in der die Aufgaben der einzelnen Vorstandsmitglieder genau festgelegt werden. Außerdem ist in der Geschäftsordnung festzulegen, wer berechtigt ist, Weisungen an die Angestellten des Vereines zu erteilen. Diese ist öffentlich zugänglich auszuhängen.
Ferner ist der Umfang und der Aufgabenbereich des Sekretariats und der einzelnen hauptberuflichen Mitarbeiter des Vereines zu beschreiben.

Aufgaben des Vorstandes:

Der Vorstand ist für alle jene Agenden zuständig, die nicht in die Kompetenz der Generalversammlung fallen. Ihm obliegen insbesondere

a) Erstellung des Jahresvoranschlages und der Rechenschaftsberichte sowie des Rechnungsabschlusses
b) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge bzw. der Spielgebühren und sonstigen Gebühren
c) Festsetzung der Tagesordnung und Vorarbeiten für die Generalversammlung
d) Einberufung der ordentlichen und der a.o. Generalversammlung
e) Durchführung der Beschlüsse der Generalversammlung
f) Verwaltung des Vereinsvermögens
g) Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern

Der Vorstand bestellt für die sportlichen Belange einen aus mehreren Vollmitgliedern bestehenden Sportausschuss und für die Betreuung der Anlage einen Anlagenausschuss. Auch dieser umfasst mehrere Vollmitglieder.

Der Vorstand ist berechtigt, zur Aufteilung und Vorbereitung der Arbeiten, Beiräte einzusetzen. Die Beiräte werden von dem (der) Beiratsvorsitzenden geleitet.

Die Vorsitzenden des Sportausschusses und des Anlagenausschusses sowie der (die) Beiratsvorsitzende gehören dem Vorstand stimmberechtigt an.

Der Vorstand kann eine Person mit mehreren Funktionen betrauen; es steht dem Vorstand frei, einzelne Funktionen auch nicht zu besetzen.

Alle Funktionen des Vorstandes sind ehrenamtlich. Seine Mitglieder dürfen keine Personen sein, die in irgendeinem finanziellen Abhängigkeitsverhältnis zum Verein stehen. Die Funktionäre haben nur Anspruch auf Ersatz von Barauslagen für Tätigkeiten, die sie im Auftrag des Vereins durchführen. Sollte ein Funktionär Tätigkeiten außerhalb seiner Funktion im Auftrag des Vereins durchführen, für die er eine Entlohnung verlangt, so ist darüber ein Beschluss des Vorstandes herbeizuführen.

Der Vorstand wird vom Präsidenten, im Verhinderungsfall vom Vizepräsidenten, einberufen.
Zur Beschlussfähigkeit des Vorstandes ist die Anwesenheit mindestens der Hälfte der Vorstandsmitglieder erforderlich. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit.

§ 11 Besondere Aufgaben einzelner Vorstandsmitglieder
(1) Die Mitglieder des Vorstandes sind dem Verein gegenüber verpflichtet, bei ihrer Tätigkeit die Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Vereinsorganes anzuwenden.

(2) Dem Präsidenten, im Verhinderungsfalle einem seiner Stellvertreter, obliegt die Vertretung des Vereines nach außen gegenüber Behörden und Dritten sowie die Vorsitzführung in der Generalversammlung und im Vorstand.

(3) Schriftstücke, insbesondere den Verein verpflichtende Urkunden, sind vom Präsidenten und einem weiteren stimmberechtigten volljährigen Vorstandsmitglied, in vermögensrechtlichen Angelegenheiten vom Präsidenten und dem Kassier gemeinsam zu unterfertigen. Im Verhinderungsfalle des Präsidenten hat einer der Stellvertreter zu unterfertigen.

(4) Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für ihn zu zeichnen, können ausschließlich durch in Abs. 3 genannten Organe erteilt werden.

(5) Bei Gefahr im Verzug und in dringenden Fällen ist der Präsident berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich eines anderen Organes fallen, in eigener Verantwortung selbstständig Entscheidungen zu treffen; diese bedürfen der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Organ.

(6) Der Schriftführer hat den Präsidenten bei der Führung der Vereinsgeschäfte zu unterstützen. Ihm obliegt die Führung der Protokolle der Generalversammlung und des Vorstandes.

(7) Der Kassier ist für die ordnungsgemäße Vermögensgebarung der Vereines verantwortlich. Er hat insbesondere darauf zu achten, dass sämtliche mit dem Verein zusammenhängende finanzielle Dispositionen ordnungsgemäß verbucht werden. Er ist dem Präsidenten und/oder seinem Stellvertretern sowie den Kassenprüfer gegenüber verpflichtet, jederzeit Auskunft zu geben und Einsicht in die Unterlagen zu gewähren.

(8) Die Beiräte sind verpflichtet, die ihnen allgemein und speziell übertragenen Aufgaben sorgfältig zu erfüllen und dem Vorstand regelmäßig über ihre Tätigkeit zu berichten.

§ 12 Generalversammlung
Die Generalsversammlung ist das oberste Organ des Vereines.
Die ordentliche Generalversammlung muss mindestens einmal jährlich stattfinden.
Die Einladung zur Generalsversammlung hat durch Anschlag auf der Vereinsanlage mindestens zwei Wochen vor dem gesetzten Termin zu erfolgen. Die Mitglieder sollen womöglich schriftlich oder durch die Tagespresse verständigt werden. Auf die Tagesordnung müssen alle jene Anträge der ordentlichen Mitglieder aufgenommen werden, die mindestens eine Woche vor der Generalversammlung mittels eingeschriebenen Briefes eingebracht wurden. Über Gegenstände, die nicht auf der Tagesordnung stehen, kann kein Beschluss gefasst werden. Die Generalversammlung ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der ordentlichen Mitglieder anwesend ist. Ist die Zahl zur festgesetzten Zeit nicht anwesend, dann findet eine halbe Stunde später am selben Ort die Generalversammlung mit derselben Tagesordnung statt. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen nur bezüglich der Tagesordnung beschlussfähig.
Die Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst, mit Ausnahme der Beschlüsse über Statutenänderungen, die eine 2/3-Mehrheit der Anwesenden erfordern und der Auflösung des Vereines, die eine 4/5-Mehrheit der Anwesenden erfordert. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

Aufgaben der Generalsversammlung:

a) Genehmigung des Protokolls der vorangegangenen Generalversammlung
b) Entgegennahme und Genehmigung der Rechenschaftsberichte und des Rechnungsabschlusses
c) Entlastung des Vorstandes auf Vorschlag der Kassenprüfer
d) Wahl des Vorstandes und der Kassenprüfer und des Disziplinarausschusses
e) Beratung und Beschlussfassung über eingebrachte Anträge
f) Beschlussfassung über Anträge zur Statutenänderungen
g) Ernennung von Ehrenmitgliedern und Ehrenpräsidenten
h) Freiwillige Auflösung des Vereines

Dem Vorstand seht es frei, nach Bedarf außerordentliche Generalversammlungen einzuberufen. Eine solche muss einberufen werden, wenn dies von wenigstens fünf Vorstandsmitgliedern oder 1/3 sämtlicher ordentlicher Mitglieder mittels eigenhändig unterzeichneter Eingabe unter Bezeichnung der zu verhandelnden Angelegenheiten verlangt wird. Im letztgenannten Fall hat sie binnen 4 Wochen nach Einlangen des Begehrens stattzufinden. Die außerordentliche Generalversammlung ist unter allen Umständen beschlussfähig.

§ 13 Kassenprüfer
Von der Generalversammlung werden auf die Dauer von drei Jahren zwei Kassenprüfer gewählt, welche die Pflicht und das Recht haben, die Einnahmen- und Ausgabengebarung des Vereins auf ihre ordnungsgemäße Führung und Richtigkeit zu prüfen und der Generalversammlung Bericht zu erstatten. Die Kassenprüfer sind berechtigt, jederzeit in die Geschäftsbücher des Vereins Einsicht zu nehmen.

§ 14 Schiedsgericht
1. In allen Streitigkeiten aus dem Vereinsverhältnis, ausgenommen Disziplinarsachen und Angelegenheiten, die nicht in die Kompetenz des Vorstandes fallen und von diesem zu regeln sind, entscheidet ein Schiedsgericht, das sich aus drei Vollmitgliedern des Vereins zusammensetzt. Je eines davon ist innerhalb einer vom Präsidenten gesetzten Frist von den beiden Streitteilen namhaft zu machen. Der Vorsitzende wird vom Präsidenten bestellt. Sollte ein Beteiligter innerhalb der vom Präsidenten gesetzten Frist von dem Recht, einen Schiedsrichter namhaft zu machen, nicht Gebrauch machen, so hat der Präsident die Verpflichtung, an Stelle dieser säumigen Partei einen Schiedsrichter namhaft zu machen.

2. Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung mit einfacher Stimmenmehrheit nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidung ist vereinsintern endgültig.

3. Der Vorsitzende des Schiedsgerichtes ist verpflichtet, dem Vorstand die Schiedsgerichtentscheidung zur Kenntnis zu bringen.

§ 15 Disziplinarausschuss
Disziplinarstrafen werden vom Disziplinarausschuss mit einfacher Stimmenmehrheit ausgesprochen.
Er besteht aus den Vorsitzenden und zwei vom Vorstand zu bestellenden Vollmitgliedern des Vereines.

Als Disziplinärstrafen sind vorgesehen:

a) die Verwarnung
b) der Ausspruch eines zeitlich befristeten Spielverbotes
c) die Androhung des Ausschlusses

Gegen die Entscheidung des Disziplinarausschusses ist innerhalb eines Monats nach Zustellung der Mitteilung eine Berufung an den Vorstand ohne aufschiebende Wirkung zulässig. Der Vorstand entscheidet über eine Berufung mit einfacher Stimmenmehrheit.

§ 16 Statutenänderung
Die Änderung der Statuten kann nur von der Generalversammlung mit mindestens 2/3-Mehrheit der erschienenen Vollmitglieder beschlossen werden.

§ 17 Auflösung des Vereines
1. Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer Generalversammlung und nur mit vierfünftel der abgegebenen gültigen Stimmen von Vollmitgliedern beschlossen werden.
2. Die Generalversammlung hat – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Es fällt an die Stadt Innsbruck, wenn kein anderer Beschluss gefasst wird.
3. Der letzte Vereinsvorstand hat die freiwillige Auflösung binnen vier Wochen nach Beschlussfassung der zuständigen Vereinsbehörde schriftlich anzuzeigen.

§ 18 Verwendung des Vereinsvermögens bei Ausscheiden von Mitgliedern, bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des begünstigten Zweckes
1. Die Mitglieder erhalten bei ihrem Ausscheiden oder im Falle der Auflösung des Vereins nicht mehr zurück als ihre eingezahlten Kapitalanteile und den gemeinen Wert ihrer Sacheinlagen, der nach dem Zeitpunkt der Einlage zu berechnen ist.
2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen begünstigten Vereinszwecks ist das Vereinsvermögen, soweit es nach Abdeckung der Passiva die eingezahlten Kapitalanteile der Mitglieder und den gemeinen Wert der von den Mitgliedern geleisteten Sacheinlagen übersteigt, für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke im Sinne der §§ 34 ff Bundesabgabenordnung (BAO) zu verwenden. Soweit möglich und erlaubt, soll es dabei Institutionen zufallen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgen.

Innsbruck, 2007